Wie kam es dazu

Die Lehrzeit als Koch

Während dem Theorieturnus drittes Lehrjahr im Sommer 1992, stand für uns Schüler das “Kochen mit Conviniensprodukten“ auf dem Stundenplan. Schon damals war die Produktpalette sehr umfangreich und bot ein Gesamtspektrum für ein komplettes Menü. Angefangen vom Suppenpulver, welches eh schon allen sehr gut bekannt war, über getrocknete Schrimps die bei Zugabe von Wasser Bissfestigkeit erlangten, bis hin zu verschiedensten Pulvern mit der Aufschrift Dessertcreme Schoko, - Vanille, - Erdbeergeschmack, und noch vieles mehr. Gleich zu Beginn dieser Einführung wurden wir auf die sehr bedeutenden Faktoren von Zeit, - und Energieersparnis, Lohkostensenkung und kalkulatorische Risikominimierung hingewiesen. Somit hat die Nahrungsmittelindustrie es zustande gebracht uns solches Werk als Nahrung zu verkaufen, obwohl es sich geschmacklich als eindeutig minderwertig erweist und nach dem Essen ein Unwohlsein im Körper hervorruft.

Erster Kontakt zu Ayurveda

Kurz nach meiner Lehre kam ich mit Ayurveda in Kontakt und nach fast 20 jähriger Berufserfahrung durfte ich dann endlich unter persönlichem Leidensdruck eine Umkehr erfahren, besann mich einer Aussage der damaligen Meditationslehrerin und begann die ersten Recherchen. Anleitungen und Kochbücher standen mir komplett außer Frage denn mir war völlig klar, dass alle Köche dieser Welt “nur mit Wasser kochen“! Was passiert in dem Moment, wenn die Pfanne auf dem Herd steht und das Fett heiß ist? Dass war für mich die dringend zu beantwortende Frage. Was macht ein Ayurvedakoch anders als wir es gelernt haben?

Kochen mit Ayurveda & die Fachausbildung Ayurvedakoch

Der Besuch eines Wochendworkshops im Frühling 2003 am Chiemsee bei Nicki Sitaram Sabnis eröffnete mir die Welt des Ayurveda und es gab viel mehr Antworten, als ich jemals zuvor gewagt hatte Fragen zu stellen. Es war regelrecht das Lostreten einer Lawine in Form und gefolgt von tiefer Einsicht, Verständnis und Motivaton nun in diese neue faszinierende Welt eintauchen zu können. Es galt nun während meiner Arbeit in der herkömmlichen Gastronomie, all diese neuen Eindrücke und Ideen in konkrete Erfahrungen um zu setzen und diese zu integrieren. Gut Ding braucht Weile und somit war es dann erst im Frühling 2007 als ich die Fachausbildung in der Ayurvedaküche an der Europäischen Ayurvedaakademie in Bierstein abschließen konnte. An diesem Tag durfte ich all das Leid, Herzblut und Mühsal meiner Kochlaufbahn herzlichst ablegen und unmittelbar eine neue Form von innerem Frieden erfahren. Viel an altem Herzschmerz ging in den Wochen danach in Heilung.

Das Salz des Lebens – Wüstensalz aus der Wüste LUT in Persien

Kurz darauf im Frühling 2007 begegnete mir ein spezielles Salz, welches wiederum einige Zeit warten musste um von mir wahrgenommen zu werden.

Hochmotiviert ging es in die Sommersaison 2007. Mehrmalige und sehr eindeutige Hinweise zeigten, dass sich eine jegliche Kochkariere im herkömmlichen Sinne erübrigt hat. Im Laufe vom Herbst 07 bis zum Frühling 2008 stülpte es mir mein bisheriges Leben regelrecht über den Kopf. Zum großen Glück hatte ich Gelegenheit und kam in den luxuriösen Genuss mich selbst tagtäglich nähren und bekochen zu können. Es war somit nur eine Frage der Zeit bis es soweit war, dieses eine spezielle Salz näher zu betrachten.

Die erste Ojas Herstellung

Sogleich nach der ersten Mahlzeit, kam mir die Idee für ein eigenes Kräutersalz und ich begann unverzüglich den Mörser zu rühren. Mit dem Hintergrund des Ayurveda, meiner Intention wie es denn geschmacklich sein sollte und dem Gespür für die Mengenverhältnisse, entstand im Handumdrehen ein staubfein zermahlenes Pulver. Ein spontanes und freudiges Wow durchdrang mein Herz, jedoch erst im Laufe der Zeit stellte sich heraus, was sich mir da in Wahrheit wirklich eröffnet hat. OJAS

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